“In der Schule ging Gewalt noch vom Lehrer aus”
Rainald Grebe ist ein durch und durch wundervoller Mensch. Seine Lieder sind ebenso melancholisch wie sehnsüchtig; seine Texte legen gleichzeitig gesellschaftliche Missstände offen und geben sich sich in formvollendetem Hedonismus dem Grundanspruch der Spaßgesellschaft (oder aber eben deren Ende) hin. Und zwischen den leisen Tönen und den großen Hymnen sitzt ein schmächtiger Kerl mit nacktem Oberkörper und Indianerschmuck vom Kinderkarneval am Flügel und singt mit einer Inbrunst und Intensität, die Kurt Cobain vor Neid erblassen ließe. Wenn Kurt Cobain mit Indianerschmuck am Klavier säße.
Und um auch die wenigen Menschen, die Rainald Grebe bisher nicht mochten (nach langen Recherchen hab ich da tatsächlich jemanden ausfindig gemacht, der aber mit dieser Webseite nichts zu tun haben möchte), zu überzeugen, fasst er in den nun folgenden drei Minuten und dreiunddreißig Sekunden Kai Dieckmanns großen Selbstbetrug zusammen:
(direkt zum YouTube-Video)
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- Autor:
- Patrick
- Veröffentlicht:
- 28.04.2008 / 00:01 Uhr
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