Fettes Brot kooperieren mit der Kinderporno-Industrie

Nachdem Fettes Brot den Vertretern der Musikindustrie erst kürzlich eindringlich klar gemacht haben, wie mit illegalen Herunterladern — ach, was sag ich? Am besten gleich allen Internetbenutzern — umgegangen werden sollte, beweisen sie am kommenden Freitag zum wiederholten Male, dass sie mit diesem bösen Zwischennetz am liebsten gar nichts zu tun haben möchten. Dann nämlich startet ab 20 Uhr die Übertragung ihres Konzerts aus Hamburg. In Farbe. Und bunt. Und ohne Zeitverzögerung. Präsentiert vom Tonspion, der ersten Adresse für den illegalen Herunterlader und seine Spießgesellen. Das sehen Fettes Brot bestimmt gar nicht gerne, weshalb sie kurz vorher, nämlich um 19:30 Uhr ein Interview über sich ergehen lassen werden, währenddessen sie bestimmt die unzumutbaren Zustände im Web anprangern und noch einmal wiederholen, dass sie mit diesen Schwerverbrechern, die ihre Urheberrechte mit Füßen treten und mit faulen Eiern bewerfen, am liebsten kurzen Prozess machen würden.

Fettes Brot sind nämlich rechtschaffende Bürger, die für diesen neumodischen Kram, der – seien wir ehrlich – doch sowieso hauptsächlich aus Kinderpornos besteht und unseren Nachwuchs verwahrlosen lässt, nichts übrig haben. Zurecht, meinen wir, und werden uns das Konzert auf gar keinen Fall … entgehen lassen.


Über diesen Eintrag