Wenn Heranwachsende Politik spielen, wirds bunt

Blick auf die Philosophische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

(Hochgeladen am 25. März 2006 von „Dittmeyer“ bei Flickr)

Endlich ist die Uni wieder grau und trist wie gewohnt. Während der letzten Woche erinnerte das Campusgelände aufgrund der Studierendenparlamentswahlen an St. Martin – jeder erdenkliche freie Fleck wurde mit roten, schwarzen, grünen, blauen, weißen, rosa und gelben Wahlplakaten zugekleistert und die Frage darf erlaubt sein, wie bestimmte Parteien den unglaublichen Papierverbrauch dieser Tage mit ihrem ökologischen Anspruch in Einklang zu bringen versuchen.
Es wurden (natürlich mit dem Geld aus den Studierendensozialbeiträgen, aber das ist ein anderes Thema) Wassereis, Wassermelonen und weitere wahnsinnig wahlentscheidende Argumente verteilt; diejenigen, die die ganze Angelegenheit ernster nahmen als angemessen, steckten auch jedem, der ihnen über den Weg lief, einen Infozettel zu, auf dem zwar nichts interessantes, aber sehr viel unfreiwillig komisches stand.
Wie auch immer: Jetzt sind die Wahlen vorbei, die vorläufigen Wahlergebnisse sind da und der RCDS hat von 2317 gültigen Stimmen nur 80 abbekommen. Harrharrharr.

(Vielleicht schreib ich später ja mal was dazu, wie „objektiv“ die Westdeutsche Zeitung im Jahr 2006 über den „Eklat“ bei den damaligen SP-Wahlen berichtet hat.)


Über diesen Eintrag