Wenn man keine Ahnung hat
Mein lieber Mitschreiberling hat in seinem Artikel über das neue Last.fm-Design folgendes geschrieben:
Sie [, die Seite Last.fm,] bietet einfach einen zu großen Mehrwert für musikbegeisterte Menschen und bleibt dabei – im Gegensatz zu MySpace – immer noch schön aufgeräumt.
An diesem Satz ist soweit ja nichts auszusetzen. Last.fm ist übersichtlich. MySpace nicht. Aber trotzdem werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. MySpace ist spätestens seit dem neuen Design in keiner Weise mehr unübersichtlich, da das eigentliche MySpace hinter den Kulissen abläuft.
So sieht der Admin-Bereich (doofes Wort hier, ich weiß, aber mir fällt nichts besseres ein) aus. Übersichtlicher gehts kaum. Alles wichtige, neue auf einen Blick und zu allem weiteren braucht man nur einen Klick. Was Mr. Geistschreiber wahrscheinlich gemeint hat, sind die öffentlichen Profilseiten. Die sind meistens wirklich unübersichtlich. Aber genau hier stockt der Vergleich. Die Seiten sind usergeneriert. Jeder Horst kann sich hier alles so anpassen, wie er es will. Dort kommt natürlich größtenteils so unübersichtlicher Schrott raus wie hier:
Aber diese Band hat auch keinen professionellen Webdesigner im Rücken (hoffe ich zumindest). Ganz im Gegenteil sieht es da mit der Seite von z.B. Peter Fox aus:
Viel übersichtlicher ist da auch Last.fm nicht mehr. Peter Fox ist bei einer großen Plattenfirma (Warner) und hat so nicht nur Geld sondern auch professionelle Designer, welche die MySpace-Seite auf Vordermann bringen. Ich finde, dass diese Seite locker mit Last.fm mithalten kann. Vom Design zumindest. Der Inhaltspunkt geht ohne Frage an Last.fm.
Überall wo man User selber gestalten lässt, können Superdesigns oder grottenschlechter Müll rauskommen, weshalb aber noch lange nicht die gesamte Seite unaufgeräumt ist.
Über diesen Eintrag
Du liest grade „Wenn man keine Ahnung hat“ im MainPlog
- Autor:
- MainP
- Veröffentlicht:
- 20.07.2008 / 15:01 Uhr
- Kommentare:
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- Tags:
-
Design, Last.fm, MySpace, Plattenfirma, Warner
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