Musik(videos)

Da dieses Blog, zumindest von meiner Seite, sowieso zu einem Musikvideoblog geworden ist, mache ich damit auch gleich mal weiter. In den letzten Tagen sind eine Menge guter oder nicht so guter Musikvideos rausgekommen, die ich euch nicht vorenthalten will. Da ich das meiste schon auf Twitter geschrieben habe, ist das hier sozusagen ein Egoretweetblogpost.

Fangen wir mit den Kaiser Chiefs an. Am 06. Oktober kommt deren neue Single „Never Miss A Beat“ raus. Der Song ist jetzt nichts bahnbrechend Neues, jedoch ein gutes Kaiser-Chiefs-Lied, welches man sich auch häufiger mal anhören kann. Natürlich gibt es auch wieder ein sehr schmuckes Video. Schön freakig, schön stumpfsinnig, aber mit ganz viel Party und Spaß. Ich mag so Videos:

Kaiser Chiefs – Never Miss A Beat
(Tweet)

Als nächstes kamen Bloc Party um die Ecke. Im Oktober erscheint deren Album „Intimacy“ auch physikalisch und damit zeigt man, dass man doch nicht so wirklich nachmachend revulutionär ist, sondern auf dem Plastikalbum mehr Lieder veröffentlicht als auf dem schon länger verfügbaren Downloadalbum. Der Song erinnert mehr an die älteren Lieder der Jungs, aber ist trotzdem ganz anders. Er ist ruhig und geht im Refrain trotzdem richtig laut ab. So mag ich Bloc Party. Traurig und trotzdem gute Laune machend, einfach super, aber schwer zu beschreiben, also (die Langversion anhören oder) ansehen. Das Video erinnert irgendwie an Believe Me” von Fort Minor, so Parkhaus und Lichter und so, aber halt typisch verrückt, wie Bloc Party eben so ist:

(Tweet)

Clueso hat auch eine neue Single, „Niemand an dich denkt“ heißt das richtig gute Lied, welches aber eindeutig noch zu den nicht so guten vom Album gehört. Aber ein Video, was so gut zum Song passt, habe ich glaube ich selten gesehen. Auf MySpace gibt es dazu den „KatoRMX“.


Niemand an dich denkt
Hochgeladen von zughafen_EF

(Tweet)

Deichkind hat ebenfalls eine neue Single. „Arbeit nervt“, Refrain auch. Eigentlich aber ganz cool, Deichkindstyle eben. Ein bisschen nah an „3 Tage wach“ aber zum total Abgehen und Gehirnausschalten perfekt.

Deichkind – Arbeit nervt
(Via)

Eine neue Single haben auch Fettes Brot. An dem Feature Pascal Finkenauer, mit dem die auch schon „An Tagen wie diesen“ fabriziert haben, merkt man schon die Stimmung des Liedes: WELT IST SCHEIßE, EY. Naja das Lied hat eigentlich nichts auf diesem wirklich grandiosen Album zu suchen. Ist einfach nur langweilig und versucht sich über den Text zu behaupten. Lieder, bei denen es auf den Text ankommt, mag ich ja schonmal gar nicht. Zu dem Lied gibt es jedoch auch ein Video, welches perfekt passt. Einfach totaler Müll. Finkenauer schiebt Björn durch Ebbe und nachher versinken beide in der Flut. Low-Budget und Schwachsinns-Bluescreen-Einsatz. „Ich lass dich nicht los“, schade.

Fettes Brot (mit Pascal Finkenauer) „Ich lass dich nicht los“

Neue Musik gibt es auch von den Streets. „Everything Is Borrowed“ heißt das Schmuckstück, welches man auf MySpace hören kann (Tweet). Toller Song, welcher zum Schluss schon fast versucht eine Hymne zu werden, dies aber nicht ganz schafft und grade deswegen super ist. Wenn sich noch mehr auf dem Album so anhört wird das gekauft.


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