Eine Klageschrift an meine Schusseligkeit

Folgende rein hypothetische Ausgangssituation:

Gebäude 23.21 liegt neben Gebäude 23.31. Beide Gebäude seien miteinander verbunden, unter anderem existiere auf beiden dritten Obergeschossen eine Bibliothek. Gebäude 23.21 habe vier Obergeschosse, Gebäude 23.31 fünf. Über dem dritten Obergeschoss seien die Gebäude nicht mehr verbunden.

Stellen wir uns nun – nur theoretisch – vor, ich käme einmal in der Woche aus dem eingeschossigen Gebäude 23.01, das neben Gebäude 23.21 liegt und müsste ins fünfte Obergeschoss von 23.31. Wäre ich schusselig, ginge ich nun ins Treppenhaus von 23.21, stiege bis nach ganz oben, also ins vierte Obergeschoss, stellte fest, dass dort kein Verbindungsgang mehr zu 23.31 besteht und müsste wieder zwei Etagen tiefer wandern, da man das dritte Obergeschoss nur ohne Rucksack betreten darf, weil es sich hierbei ja um eine Bibliothek handelte, um dann im zweiten Obergeschoss das Gebäude zu wechseln und in 23.31 drei Etagen höher zu steigen. Fahrstühle wären sowohl in 23.21 als auch in 23.31 zwar vorhanden, werden in dem vorliegenden Gedankenexperiment aber konsequent ausgeblendet.

Aber, oh du meine Schusseligkeit, zum Glück bist du ja nicht existent und würdest mich dementsprechend auch auf keinen Fall einmal in der Woche um den Atem und ins Schwitzen bringen. Du Arsch.


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