Ich sach ma’ so: „nä“!

Das GoogleWatchBlog ist mit Sicherheit das größte deutsche Google-Blog. Laut Blogoscoop momentan Platz 23 der deutschen Blogs überhaupt. In der Vergangenheit oft kritisiert, meiner Meinung nach größtenteils zurecht, aber trotzdem war ich stets treuer Leser, wegen meiner Google-Verliebtheit. Das GoogleWatchBlog war nie unter den schnellsten Quellen, hatte nie die schönsten Artikel und hat oft die verrücktesten Gerüchte gepostet. So kannte ich das GWB und so mochte ich es irgendwie auch. Klar war Jens der bessere Schreiberling und als er sich noch fast alleine um sein kleines Blog gekümmert hat, waren demnach auch die Artikel besser. Aber erst durch Pascal ist die Vollständigkeit reingekommen, die zwar oft kritisiert wird, grade bei den absurdesten Gerüchten, aber für mich einfach unabdinglich ist – für ein Watchblog.

Doch das hat sich mittlerweile alles eingependelt und ist gleichzeitig total aus dem Ruder gelaufen. Pascals Artikel sind besser geworden und die wirklich wichtigen Meldungen kommen nun größtenteils schön aufbereitet von Jens. Gleichzeitig wird aber plötzlich Wert auf Sachen gelegt, die früher niemanden interessiert haben. Das plötzliche Redesign fand ich noch super. Jens ist, wie ich, kein großer Designer und demnach froh, wenn etwas läuft. Aussehen erstmal egal.
Als dann aber ein neues Design und logischerweise kurz darauf die Kritik kam, wurde dies kurzerhand wieder über Bord geworfen. Sicherlich schwammen im Hintergrund noch Szenen aus einigen Kommentaren mit, als Pascal grade angefangen hatte sich sehr aktiv am GWB zu beteiligen und nicht grade herzlich begrüßt worden war. Um zum aktuellen Design zu gelangen, waren jedoch fünf interne Artikel notwendig. Notwendig ist hier jedoch eigentlich die Frage.
Man hat halt das Gefühl es kommt nicht mehr auf den Inhalt an, der wird lieblos in fünf bis zehn Zeilen verpackt, sondern auf das Drumherum.
Haben wir genug Backlinks? Wie können wir mehr Feedleser gewinnen? Und mittlerweile auch:

Wie verdienen wir mehr Geld?

Damit komme ich zum eigentlichen Grund dieses Artikels. Trigami. Ja, ich weiß, das mit dem Glashaus und den Steinen, aber ich bin kein GoogleWatchBlog. Ich habe keine drei bis vier Werbebanner pro Seite und habe auch kein Themenblog. Von über 20.000 Feedlesern ganz zu schweigen. Kommt es also wirklich auf die knapp 15€ (beim GWB wahrscheinlich was mehr) an?
Möchte ich für das Geld wirklich einen Beitrag über eine Bausparkasse auf einem GOOGLEWatchBlog veröffentlichen?
Einen Beitrag, der nichtmal unter Text-Review sondern unter “Anzeige” läuft?

Der Beitrag ist nicht über die Startseite sichtbar, sondern erscheint nur im Feed. Wie inkonsequent ist das denn jetzt?* Kommentare sind dann auch noch geschlossen, sodass ich meine Aggressionen nichtmal da ausleben kann.

Nä, irgendwie rege ich mich grade tierisch auf.

Bitte konzentriert euch mal wieder mehr auf den Inhalt. Besucht häufiger mal den GoogleNews-Google-Feed, lasst euch trotzdem genug Zeit beim Veröffentlichen und macht nicht so einen Murks.

Gegen die Banner hat ja niemand etwas. Werbung und Internet ist normal. Banner sowieso. Aber bitte keine reine Werbungsabdrucke.
Und nein, dies soll kein öffentliches Niedermachen sein. Nicht gegen Pascal, nicht gegen Jens und schon gar nicht gegen das GWB. Klar ist ein Blog in dieser Größenordnung Arbeit und ich weiß selber, dass ich Sachen nicht lesen brauche, wenn sie mir nicht passen. Ich darf dazu aber trotzdem meinen Kommentar abgeben. Wenn mir das im GWB verwehrt wird muss das halt hier sein. Und ja, hier ist die Kommentarfunktion offen. Also bitte:

* Stimmt gar nicht.
Zum gleichen Thema auch der Netplanet.


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