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	<title>MainPlog &#187; Politik</title>
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	<description>Ich bin ein Eierkopf, sie sind die Eierköpfe, ich bin ein Walross, GRUNZ!</description>
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		<title>Die Kommunalwahl aus Sicht eines Möchtegern-Statistikers</title>
		<link>http://blog.mainp.de/2009/08/31/die-kommunalwahl-aus-sicht-eines-mochtegern-statistikers/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 03:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Oerschkes]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Heyes]]></category>
		<category><![CDATA[KRZN]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Mittwoch sind folgende Worte im Blog zu lesen: […] ich würde mich nicht wundern, wenn 72,28 % am Sonntag die längste Zeit eine hohe Zahl gewesen ist. Es war zwar nicht so richtig riskant, diese Schlussfolgerung zu ziehen – und doch überrascht mich das Ausmaß, mit dem die Bürgermeisterwahl am gestrigen Abend die 72,28 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mittwoch sind folgende Worte <a title="MainPlog: Willicher Wahlfrieden" href="http://blog.mainp.de/2009/08/26/willicher-wahlfrieden/">im Blog zu lesen</a>:</p>
<blockquote><p>[…] ich würde mich nicht wundern, wenn 72,28 % am Sonntag die längste Zeit eine hohe Zahl gewesen ist.</p></blockquote>
<p>Es war zwar nicht so richtig riskant, diese Schlussfolgerung zu ziehen – und doch überrascht mich das Ausmaß, mit dem die Bürgermeisterwahl am gestrigen Abend die 72,28 % zur nicht mehr ganz so großen Zahl degradiert hat: Josef Heyes wurde mir 83,51 % im Amt bestätigt. In jedem einzelnen der 24 Wahlbezirke hat er mehr als 72,28 % der Stimmen bekommen – mit <a title="Kommunales Rechenzentrum Niederrhein: Bürgermeisterwahlergebnis im Ratswahlbezirk 9070" href="http://wahl.krzn.de/kw2009/wep280/einfach/280-151-BUW-KW-d9070.html">75,67 % als geringstem Stimmenanteil</a> und <a title="Kommunales Rechenzentrum Niederrhein: Bürgermeisterwahlergebnis im Ratswahlbezirk 9110" href="http://wahl.krzn.de/kw2009/wep280/einfach/280-151-BUW-KW-d9110.html">90,85 % in seinem eigenen Wahlbezirk</a> als oberste Markierung.<br />
Das ist – egal, wie man zu Josef Heyes und seiner Politik steht – beeindruckend. Sofort drängte sich mir die Frage auf: Ist es auch einzigartig?<br />
Leider gibt es nirgendwo eine Seite mit Wahlergebnissen, die eine offene Schnittstelle zur automatischen Ausw… ähm. Jedenfalls ist mir keine Seite bekannt, auf der ich jedes einzelne Bürgermeisterschaftswahlergebnis aus allen Bundesländern seit Bestehen der Bundesrepublik einzeln nachsehen kann. Aber die Ergebnisse in den 40 Städten und Gemeinden am Niederrhein, in denen gestern ein neuer Bürgermeister gewählt wurde und die beim <a title="Kommunales Rechenzentrum Niederrhein: Kommunalwahlen 2009" href="http://wahl.krzn.de/kw2009/">Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein</a> abzurufen sind, die kann ich mir durchaus mal anschauen. Ergebnis:<br />
Es gibt tatsächlich vier Gemeinden und eine Stadt, in denen ein Bürgermeisterkandidat mit mehr Prozentpunkten gewonnen hat. Allerdings muss man die Besonderheiten dieser fünf Wahlen beachten: In den Gemeinden <a title="Kommunales Rechenzentrum Niederrhein: Bürgermeisterschaftswahlergebnis in Bedburg-Hau" href="http://wahl.krzn.de/kw2009/wep510/einfach/510-151-BUW-wgkz.html">Bedburg-Hau</a> und <a title="Kommunales Rechenzentrum Niederrhein: Bürgermeisterschaftswahlergebnis in Niederkrüchten" href="http://wahl.krzn.de/kw2009/wep290/einfach/290-151-BUW-wgkz.html">Niederkrüchten</a> sowie in der <a title="Kommunales Rechenzentrum Niederrhein: Bürgermeisterschaftswahlergebnis in Rheinberg" href="http://wahl.krzn.de/kw2009/wep120/einfach/120-151-BUW-wgkz.html">Stadt Rheinberg</a> gab es jeweils nur einen Bewerber; in den Gemeinden <a title="Kommunales Rechenzentrum Niederrhein: Bürgermeisterschaftswahlergebnis in Sonsbeck" href="http://wahl.krzn.de/kw2009/wep170/einfach/170-151-BUW-wgkz.html">Sonsbeck</a> und <a title="Kommunales Rechenzentrum Niederrhein: Bürgermeisterschaftswahlergebnis in Schermbeck" href="http://wahl.krzn.de/kw2009/wep480/einfach/480-151-BUW-wgkz.html">Schermbeck</a> gab es zwar jeweils einen Gegenkandidaten – beide gehören aber der FDP an und nicht – wie in Willich – der SPD, die sich selbst als Volkspartei sieht. Gut, diese Differenzierung mag – zumal in einer immer noch ländlichen Stadt, in der der SPD einfach ihr Stammklientel fehlt – etwas kleinteilig erscheinen. Aber dann gibt es trotzdem gerade einmal zwei vergleichbare Fälle am gesamten Niederrhein. Komm mal klar, Willich.</p>
<p>Sonst noch erwähnenswert:</p>
<ul>
<li>Die Grünen haben in Wekeln und im Nordwesten von Anrath, also nördlich von Jakob-Krebs-, Raiffeisen- und Bogenstraße, ihre größte Anhängerschaft, während die NPD in diesen Gebieten am schwächsten ist.</li>
<li>Die SPD ist in Alperheide sehr stark, liegt aber selbst da noch mindestens (nämlich bei der Ratswahl) zehn Prozentpunkte hinter der CDU. Bei der Bürgermeisterwahl beträgt der Rückstand sogar wieder 55 Prozentpunkte und sorgt damit auch in Alperheide für (fast) „normale“ Willicher Verhältnisse.</li>
<li>In Niederheide und Knickelsdorf sind die Einwohner anscheinend sehr unabhängig: 1,48 % der Stimmen hat die <abbr title="Unabhängige Wählergemeinschaft Kreis Viersen">UWKV</abbr> dort bei der Kreistagswahl bekommen – und damit mehr als irgendwo sonst im Stadtgebiet.</li>
<li>Bei der Ratswahl in der Alt-Willicher Stadtmitte hat der stellvertretende Bürgermeister und ehemalige Willicher Schützenkönig Thomas Brandt von der FDP den SPD-Kandidaten Norbert Waldhausen haushoch, nämlich um 5 Prozentpunkte, geschlagen. Hat ihm aber nichts genützt: Dr. Paul Schrömbges hat zwar für CDU-Verhältnisse wenige Stimmen bekommen, aber dennoch locker die absolute Mehrheit erreicht. (Brandt zieht übrigens als Listenerster seiner Partei natürlich trotzdem in den Rat ein.)</li>
<li>Josef Heyes hat nicht nur bei der Wahl zum Bürgermeister seinen Gegner deklassiert; auch als Rats–Direktkandidat in seinem Wahlkreis hat er es geschafft, alle drei anderen Bewerber mit um die die 5 % nach Hause zu schicken – übrigens mit der zweithöchsten Wahlbeteiligung der Stadt.</li>
<li>Noch lieber als die Menschen im Südosten Schiefbahns – also Heyes’ Wahlkreis – gehen nur die Menschen in Neersen wählen. In Münchheide und Stahlwerk Becker dagegen haben sie anscheinend lieber Gewerbe gespielt. Wobei die sich aufdrängende Frage lautet: Wo leben denn in Münchheide und Stahlwerk Becker überhaupt Menschen?</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Willicher Wahlfrieden</title>
		<link>http://blog.mainp.de/2009/08/26/willicher-wahlfrieden/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 22:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Oerschkes]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/ Die Grünen]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Willich]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag werden in Nordrhein-Westfalen „die Räte der kreisfreien Städte, die Bezirksvertretungen für die Stadtbezirke der kreisfreien Städte, die Kreistage und die Gemeinderäte der kreisangehörigen Städte und Gemeinden“ gewählt. Viel interessanter und prägnanter: Bei der kommenden Kommunalwahl steht in den meisten Städten der Bürgermeisterposten* zur Wahl. Das ist zum Beispiel im kleinen niederrheinischen Städtchen Willich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag werden in Nordrhein-Westfalen <a title="Wikipedia: Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2009" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalwahlen_in_Nordrhein-Westfalen_2009">„die Räte der kreisfreien Städte, die Bezirksvertretungen für die Stadtbezirke der kreisfreien Städte, die Kreistage und die Gemeinderäte der kreisangehörigen Städte und Gemeinden“</a> gewählt. Viel interessanter und prägnanter: Bei der kommenden Kommunalwahl steht in den meisten Städten der Bürgermeisterposten* zur Wahl.<br />
Das ist zum Beispiel im kleinen niederrheinischen Städtchen Willich so. Seit 1999 regiert hier Josef Heyes von der CDU. 2004 wurde er mit 72,28 % im Amt bestätigt. Keine leichte Aufgabe für seinen SPD-Herausforderer Alexander Oerschkes, sollte man meinen. Das wird sich wohl auch Alexander Oerschkes gedacht haben und zieht daraus die überraschende Konsequenz, auf jegliche Abgrenzung von seinem Konkurrenten zu verzichten. Gut erkennen kann man das an Interviews, die dieser Tage in den Regionalzeitungen <em>Westdeutsche Zeitung</em> und <em>Rheinische Post</em>, aber auch im Anzeigenblättchen <em>Willicher Nachrichten</em> erscheinen, teilweise als <a title="Rheinische Post: Schlagabtausch der Kandidaten" href="http://www.rp-online.de/public/article/kempen/747329/Schlagabtausch-der-Kandidaten.html">„Schlagabtausch“</a>, also gegenseitiges An-den-Kopf-Werfen von Komplimenten, deklariert.<br />
Oerschkes’ Schwierigkeiten in der Ausbildung eines eigenen Profils hängen hauptsächlich damit zusammen, dass es Willich nicht schlecht geht. Natürlich kann man sich als Einwohner einer Stadt immer über vieles ärgern, aber es ist – bei allem Respekt – einfach nicht zu erwarten, dass Alexander Oerschkes die Probleme der Stadt anders angehen würde als Josef Heyes.<br />
Dazu kommt aber ein weiteres Problem: Er würde nicht nur in Zukunft alles genauso machen wie Heyes, er und seine Partei machen genau jetzt – nämlich im Wahlkampf – alles schlechter als Heyes und sein „Wahlkampfteam“.<br />
Das sieht im Einzelnen so aus:</p>
<ul>
<li>Die Wahlplakate der SPD sind unfasslich konservativ und uninspiriert. Kein Wunder, dass der Willicher Kommunikationsdesign-Student Chris Grabinski sich angesichts der versammelten Langweiligkeit zu folgender Aussage hinreißen ließ: <a title="Twitter: Chris Grabinski über ein SPD-Wahlplakat" href="http://twitter.com/chrisgrabinski/status/2845069171">„25 inkompetente Alternativen […] So ein Rentnerverein“</a>.<br />
<br />
<a href="http://twitpic.com/bmya7"><img src="http://twitpic.com/show/full/bmya7.jpg" width="460" height="648" alt="TwitPic: Willicher SPD-Wahlplakat"></a><br />
<br />
Die CDU kann mit ihren Plakaten bei mir zwar wahrlich auch keine Begeisterungsstürme auslösen, aber sie hat mit ihrer Fixierung auf einen „anpackenden“, „sich kümmernden“ Josef Heyes und einfache, klare Sprüche eine solide, professionelle Kampagne. Einzig das Ausrufezeichen hinter dem Wahlspruch „Gute Arbeit“ stößt mir wirklich auf.</li>
<li>Die CDU ist der SPD kreativ meilen- und jahreweit voraus. Ich kenne die genauen Umstände nicht, aber am Willicher Markt hat seit ein paar Wochen ein „Café Jupp“ geöffnet, das <a title="CDU Willich: CDU eröffnet Café Jupp" href="http://www.cdu-willich.de/front_content.php?idcat=2&#038;idart=167">laut CDU Willich</a> „das kommunikative Zentrum der CDU-Wahlkampagne“ ist und in dem z.B. am vergangenen Mittwoch der Bürgermeister (natürlich inklusive anschließender Presseberichte) seinen <a title="Flickr-Bildergalerie: Geburtstagsparty für Josef Heyes im Cafe Jupp" href="http://www.flickr.com/photos/teamjupp/sets/72157621983550381/">Geburtstag gefeiert</a> hat.<br />
Liebe Leute von der SPD, könnt ihr einen Ort vorweisen, an dem ihr den Bürgern in entspannter Atmosphäre eure Themen nahebringt? Sicher, so etwas wird nicht billig sein und die direkten Auswirkungen dürften sich auch in Grenzen halten, weil in so ein Café wohl hauptsächlich die Menschen gehen, die eh nicht mehr überzeugt werden müssen. Aber man bringt sich ins Gespräch, man zeigt Bürgernähe, man gewinnt Sympathien durch Kreativität. Das sind einfache Sachen. Man muss kein Café eröffnen, um sie zu erreichen; man muss sich nur anstrengen. Etwas eigenes auf die Beine stellen, die Menschen erreichen, Präsenz zeigen. Mit anderen Worten: modernen Wahlkampf machen.</li>
<li>Bei der Kommunalwahl dürfen Jugendliche ab 16 Jahren wählen. Wo wirbt man am zielgerichtetesten um Jugendliche? Richtig. Schauen wir uns mal die Websites der beiden Bürgermeisterkandidaten an:<br />
<br />
<a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/08/vergleich_heyes_oerschkes.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1483" title="vergleich_heyes_oerschkes" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/08/vergleich_heyes_oerschkes.png" alt="vergleich_heyes_oerschkes" width="600" height="445" /></a><br />
<br />
<a title="Website von Josef Heyes" href="http://josef-heyes.de">josef-heyes.de</a> hat ein modernes, ansprechendes Design mit professionellen Bildern und prägnanten, durchdachten Texten. Auf der Startseite stehen seine neuesten <a title="Josef Heyes bei Twitter" href="http://twitter.com/josefheyes">Tweets</a>, außerdem ist er bei <a title="Josef Heyes bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/teamjupp/">Flickr</a>, <a title="Josef Heyes bei meinVZ" href="http://www.studivz.net/Profile/3c15d439b723cd56">dem VZ-Netzwerk</a>, <a title="Josef Heyes bei Facebook" href="http://www.facebook.com/josef.heyes">Facebook</a> und <a title="Josef Heyes bei YouTube" href="http://www.youtube.com/user/teamjupp">YouTube**</a> (mal mehr, manchmal allerdings auch gar nicht) aktiv, zumindest aber angemeldet. Ich will nicht sagen, dass ein Account bei einem sozialen Netzwerk per se etwas Gutes ist und auch der Nutzen ist vielleicht in einer Stadt mit 40.868 Wahlberechtigten*** eher beschränkt, aber es ist ein Versuch, sich der Lebenswirklichkeit von netzaffinen Menschen am Beginn des 21. Jahrhunderts anzunähern.<br />
Die Überschrift von <a title="Website von Alexander Oerschkes" href="http://alexander-oerschkes.de">alexander-oerschkes.de</a> ist zwar „Bürgermeisterkandidat 2009“, aber die Seite sieht aus, als wäre sie per Zeitmaschine aus dem vorigen Jahrtausend eingeflogen worden. Die Überschrift zum Beispiel ist gar keine Überschrift, sondern (wie auch der gesamte übrige Inhalt) eine Tabellenzeile. Anstatt selbst kreativ zu werden (oder noch besser – wie die CDU – einen ortsansässigen Kommunikationsdesign–Studenten anzuheuern), hat man sich bei der Willicher SPD gedacht, dass im Jahr 2009 doch ein (obendrein zumindest in Safari und Firefox auch noch mit Darstellungsfehlern versehenes) Uralt-Template von der „Rundum-Sorglos-Plattform für Politik und Wahlkämpfe im Internet“ der SPD, <a href="http://www.nrwspd.net">nrwspd.net</a>, reichen sollte, um im Web Wahlkampf zu machen. Bemüht „lustige“, dadurch aber nur unseriös und lächerlich wirkende Texte ohne Sprachgefühl sowie <a title="Alexander Oerschkes" href="http://alexander-oerschkes.de/db/zufallsbilder/ft_06_503.jpg">Amateurbilder, die den Kandidaten nun wirklich in einem schlechten Licht dastehen lassen</a>, runden das Gegenbild eines modernen Wahlkampfes gekonnt ab.</li>
</ul>
<p>Oerschkes will die Bürgermeisterwahl gewinnen, doch selbst ein Blumentopf ist für ihn – bei der völligen Überlegenheit Heyes’ in allen Belangen – schon eine unlösbare Aufgabe. Das kann zwei Sachen bedeuten, die sich Ei–und–Henne–gleich einander bedingen und beeinflussen:</p>
<ul>
<li>Die SPD erachtet es in Anerkennung der politischen Realität in Willich überhaupt nicht als sinnvoll, einen Heyes gleichwertigen Gegner aufzustellen und einen Wahlkampf zu fahren, der begeistert</li>
<li>Der Wahlkampf der SPD ist so altbacken, dass überhaupt keine Chance besteht, politische Bedeutung zu erlangen, die über eine saturierte Oppositionsführerschaft hinausgeht</li>
</ul>
<p>Das ist schade und ich würde mich nicht wundern, wenn 72,28 % am Sonntag die längste Zeit eine hohe Zahl gewesen ist. Warum, liebe SPDler, überlasst ihr das Feld so unglaublich kampflos der CDU? Ich habe das Gefühl, ihr habt die einzelnen Wortbestandteile von „Wahlkampf“ noch nicht aufgedröselt und glaubt, es hieße „Wahlfrieden“. Kann das sein?****</p>
<p>Noch schnell ein Wort zu den kleineren Parteien:</p>
<ul>
<li>Noch altbackener als die Plakate und Broschüren der SPD sind nur die der FDP. Die Liberalen haben für die Wahlplakate ihrer Landratskandidatin tatsächlich ein Bild genommen, das aussieht, als wäre es mal eben mit der 90-Euro-Kamera vom Lidl im heimischen Wohnzimmer aufgenommen worden. Man sieht sogar den Schatten des Kopfes auf der Rauhfasertapete. Gruselig.</li>
<li>Die Grünen setzen nicht auf Personen, sondern auf Themen – und das durchaus geschickt. Am Schwimmbad zum Beispiel, das in dieser Saison sein Freibad neu eröffnet und bei der Gelegenheit gleich mal die Preise beinahe verdoppelt hat, hängt folgendes Plakat:<br />
<br />
<a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_0188.JPG"><img class="alignnone size-large wp-image-1475" title="IMG_0188" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_0188-759x1024.jpg" alt="IMG_0188" width="607" height="819" /></a><br />
<br />
Von den anderen Parteien vernachlässigte Themen, mit aktuellem und örtlichem Bezug: Chapeau.</li>
<li>Die Linke hat anscheinend den Sinn einer Kommunalwahl nicht so ganz verstanden und plakatiert mit Sprüchen von bundes- oder gar weltpolitischer Bedeutung – wie üblich in wenig ansprechender, rot–weiß–gelber Haudrauf–Gestaltung</li>
<li>In Schiefbahn hängt ein Plakat der NPD</li>
</ul>
<p>* Nur echt mit Betonung auf der dritten Silbe und weichem „g“.<br />
** Beim YouTube-Profil zum CDU-Wahlkampf ist zwar noch kein einziges Video hochgeladen worden, aber immerhin hat das „TeamJupp“ schon einen Favoriten, nämlich ein Filmchen vom Besuch Jürgen Rüttgers in Willich, gedreht von der NRW-CDU:<br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/-o8xBLJe1no&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/-o8xBLJe1no&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object><br />
(<a title="YouTube: 4. Etappe der Heimat-NRW-Tour" href="http://www.youtube.com/watch?v=-o8xBLJe1no">direkt zum YouTube-Video</a>)<br />
Sehr interessant dabei, wie offensichtlich das nur eines von vielen Fließband-Filmchen ist, was der aufmerksame Zuhörer allein daran erkennen kann, dass der Sprecher offenbar noch nie etwas von Wekeln gehört hat und bei 1:25 einfach mal ganz selbstsicher vom „Ortsteil Wekelen“ spricht. Gut, es ist nur ein einziger kleiner Vokal, aber er ist trotzdem ein deutliches Indiz dafür, dass mit der Produktion dieses Films kein Mensch beschäftigt war, der in Wekeln überhaupt (zumindest geistig) dabei war.<br />
*** Zahl aus den heutigen <em>Willicher Nachrichten</em>.<br />
**** Nicht, dass ich etwas gegen Frieden hätte. Aber ich kann doch auch nichts dafür, dass sich jemand den Begriff „Wahlkampf“ ausgedacht hat.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nun sag, wie hast dus mit dem Grundgesetz?</title>
		<link>http://blog.mainp.de/2009/08/04/nun-sag-wie-hast-dus-mit-dem-grundgesetz/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 08:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Real Life]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Jurk]]></category>

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		<description><![CDATA[Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon: „Wenn wir gegen das Grundgesetz verstossen, weil wir Pädophilen unmöglich machen kinderpornografische Bilder aus dem Internet herunterzuladen, dann nehme ich das in Kauf.“ Thomas Jurk, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen. (abgeschrieben vom Lawblog, via @furukuma)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><del>Du bist ein herzlich guter Mann,</del> allein ich glaub, du hältst nicht viel davon:</p>
<blockquote><p>„Wenn wir gegen das Grundgesetz verstossen, weil wir Pädophilen unmöglich machen kinderpornografische Bilder aus dem Internet herunterzuladen, dann nehme ich das in Kauf.“</p>
</blockquote>
<p><a title="freiepresse.de: Koalitionen stehen nicht auf dem Wahlzettel – Wahlchat-Abschluss mit Thomas Jurk" href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/HINTERGRUND/HINTERGRUND26/1554595.html">Thomas Jurk, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen.</a></p>
<p>(abgeschrieben vom <a title="Lawblog: „Dann nehme ich das in Kauf“" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/08/03/dann-nehme-ich-das-in-kauf/">Lawblog</a>, via <a title="Twitter: Furukamas Tweet mit Link zum Lawblog" href="http://twitter.com/furukama/status/3111765217">@furukuma</a>)</p>
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		<title>Was Nazi-Bücher auf Amazon mit den Netzsperren zu tun haben könnten</title>
		<link>http://blog.mainp.de/2009/08/01/was-nazi-bucher-auf-amazon-mit-den-netzsperren-zu-tun-haben-konnten/</link>
		<comments>http://blog.mainp.de/2009/08/01/was-nazi-bucher-auf-amazon-mit-den-netzsperren-zu-tun-haben-konnten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 21:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwerungsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das ZEIT-Blog Störungsmelder berichtet, habe Amazon „[n]ach zahlreichen Protesten […] jetzt die Bücher des NPD-Verlages ‚Deutsche Stimme‘ aus dem Programm genommen. Zudem wurde in die offiziellen Verkaufskriterien der Hinweis aufgenommen, dass ‚Artikel, die den Nationalsozialismus verherrlichen oder verharmlosen‘ nicht verkauft werden dürfen.“ Das hört sich gut an. Es kann ja auch wirklich nicht sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das ZEIT-Blog <a title="Störungsmelder: Amazon jetzt ohne NPD - aber weiterhin mit antisemitischer Propaganda und Rechtsrock" href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2009/07/31/amazon-jetzt-ohne-npd-aber-weiterhin-mit-antisemitischer-propaganda-und-rechtsrock_1243">Störungsmelder</a> berichtet, habe Amazon</p>
<blockquote><p>„[n]ach zahlreichen Protesten […] jetzt die Bücher des NPD-Verlages ‚Deutsche Stimme‘ aus dem Programm genommen. Zudem wurde in die offiziellen Verkaufskriterien der Hinweis aufgenommen, dass ‚Artikel, die den Nationalsozialismus verherrlichen oder verharmlosen‘ nicht verkauft werden dürfen.“</p>
</blockquote>
<p>Das hört sich gut an. Es kann ja auch wirklich nicht sein, dass Amazon mit Nazi-Sachen Geld verdient bzw. überhaupt einen Markt dafür aufbaut. Auf der anderen Seite hat mich folgendes Zitat der Amazon-Pressesprecherin Christine Höger zum Nachdenken gebracht: <cite>„Amazon ist ein Händler, keine Regulierungsinstitution.“</cite><br />
Schauen wir uns doch mal an, was Amazon jetzt gemacht hat: Produkte (widerwärtige zwar, aber doch Produkte), für die es offenbar eine Nachfrage gab, nach einigem Sträuben aus dem eigenen Angebot entfernt. Was Amazon nicht gemacht hat: Sich darum gekümmert, dass die Produkte vernichtet werden. Einzig der Zugang ist erschwert worden, weil er nicht mehr über einen großen Versandhändler stattfindet.<br />
Na, kommt euch das irgendwie bekannt vor? Mir jedenfalls sind viele Parallelen zum „<a title="Wikipedia: Zugangserschwerungsgesetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz">Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen</a>“ aufgefallen.</p>
<p>Sicher: Der Vergleich ist auf weichem Grund gebaut und einiges spricht gegen ihn. Um nur ein Beispiel zu nennen: Amazon ist ein Händler, der selbstverständlich selbst entscheiden darf, was er anbietet.<br />
Aber wie ist es denn nun? Muss man als Mensch, der gegen Zensur ist, auch dagegen sein, dass Amazon rechtsradikale Produkte nicht anbietet? Ich kann Amazons Schritt und die Argumente der Menschen, die sich für das Entfernen dieser Inhalte einsetzen, sehr gut verstehen. Ich will nicht, dass man Nazi-Sachen bei Amazon kaufen kann. Andererseits: Warum dürfen solche Sachen überhaupt verlegt werden? Da sie ja offensichtlich verlegt werden dürfen, scheinen sie ja nicht verfassungsfeindlich im juristischen Sinne zu sein. Also müsste ein Buchhändler, dessen Hauptmaxime die Gewinnmaximierung ist, doch auch die Berechtigung haben, nicht verbotene, aber moralisch zweifelhafte Produkte zu verkaufen. Besteht nicht hier die gleiche Gefahr wie beim Zugangserschwerungsgesetz, dass jetzt ein erster Schritt getan ist und nun immer mehr Menschen und Gruppen auf Amazon zukommen mit immer mehr Begehrlichkeiten?<br />
Es ist alles so schwierig und wahrscheinlich verstehe ich auch einfach irgendeinen Aspekt der ganzen Angelegenheit völlig falsch. Bitte klärt mich auf und helft mir bei der Meinungsbildung.</p>
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		<title>Jumbolandung</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 01:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(direkt zum YouTube-Video) So ist es genau richtig: Die Menschen mit Witz auf eine ernste Sache aufmerksam machen, anstatt die Moralkeule zu schwingen, die sich niemand in Videoform antun will. Obiges Video ist dagegen allein in seiner deutschen Version schon 40.000 Mal gesehen worden, was eine ganze Menge ist für so ein Thema. Bei mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4m68pQ8spfk&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4m68pQ8spfk&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object><br />
(<a title="IFAW Germany: "Amazing Jumbo Elephant Landing" PSA - German" href="http://www.youtube.com/watch?v=4m68pQ8spfk">direkt zum YouTube-Video</a>)</p>
<p>So ist es genau richtig: Die Menschen mit Witz auf eine ernste Sache aufmerksam machen, anstatt die Moralkeule zu schwingen, die sich niemand in Videoform antun will. Obiges Video ist dagegen allein in seiner deutschen Version schon 40.000 Mal gesehen worden, was eine ganze Menge ist für so ein Thema. Bei mir – und sicher auch bei vielen anderen – hat es seine Wirkung nicht verfehlt: Ich habe mich zum ersten Mal näher mit dem <a href="http://www.ifaw.org/ifaw_germany/index.php"><abbr title="International Fund for Animal Welfare" lang="en">IFAW</abbr></a> beschäftigt und verbreite außerdem sein Anliegen in Form des Videos weiter.<br />
Lob hat die ausführende Agentur Springer &#038; Jacoby verdient, die dem IFAW das Video kostenlos zur Verfügung gestellt hat, um die Kampagne zu unterstützen – und es <a title="Springer &#038; Jacoby: Der IFAW und Springer &#038; Jacoby landen einen Jumbo" href="http://www.sj.com/presse/pressemeldungen/sj-com_pressemeldungen-ifaw-jumbo.html">in der zugehörigen Pressemitteilung</a> noch nicht einmal erwähnt. Was der vollendeten Gutmenschlichkeit (also im ursprünglich positiven, nicht von den Nazis und PI* verschmutzten Sinn) von S&#038;J widerspricht: Sie haben für meinen Geschmack ein paar zu viele Automarken, Fluggesellschaften und dergleichen als <a title="Springer &#038; Jacoby: Referenzen" href="http://www.sj.com/referenzen/referenzen-a-g/">Referenzen</a>. Aber irgendwo muss ja auch das Geld für eine geschenkte Werbekampagne herkommen.</p>
<p>(<a href="http://www.eyesaiditbefore.de/2009/03/03/riesiger-jumbo-landet/">via esib</a>)</p>
<p>*Ich mag Pleonasmen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zitate vom Tage</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 22:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peter Sunde von „The Pirate Bay“ in der „Pirate Bay Trial Edition“ des mehrteiligen Films „Steal This Film“ über die Wahrscheinlichkeit, dass er und die Mitangeklagten eine Gefängnisstrafe bekommen könnten: There’s only one lawyer that actually thinks that we could get prison. And, like, no other lawyer in the whole world thinks that we could [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Sunde von „<a title="Wikipedia: The Pirate Bay" href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Pirate_Bay">The Pirate Bay</a>“ in der „<a title="YouTube: Steal This Film - TRIAL EDITION" href="http://www.youtube.com/watch?v=uKyuFJgGxJc">Pirate Bay Trial Edition</a>“ des mehrteiligen Films „<a title="Steal This Film" href="http://stealthisfilm.com">Steal This Film</a>“ über die Wahrscheinlichkeit, dass er und die Mitangeklagten eine Gefängnisstrafe bekommen könnten:</p>
<blockquote><p>There’s only one lawyer that actually thinks that we could get prison. And, like, no other lawyer in the whole world thinks that we could get prison time for this. And that’s the MPAA lawyer says we’re going to prison. And since she says that, she proves that either she’s a really bad lawyer or that she’s lying. […] She’s also the lawyer for the Scientology Church. Uhm … Probably enough.</p></blockquote>
<p>(<a title="Nerdcore: Steal this Film: Pirate Bay Trial Edition" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/02/18/steal-this-film-pirate-bay-trial-edition/">via Nerdcore</a>)</p>
<hr /><a title="taz.de: Murks in Mainz" href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/murks-in-mainz/">Steffen Grimberg auf taz.de</a> über eine von der Union wohl angestrebte Nichtverlängerung des Vertrages von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender nach 2010 und das mögliche Nachfolgewirrwar:</p>
<blockquote><p>Und was wäre, wenn wirklich Peter Frey ab 2010 neuer ZDF-Chefredakteur wird? Dann würde im ZDF-Hauptstadtstudio Peter Hahne nachrücken &#8211; das kann nun wirklich keiner wollen.</p>
<p>Auf die Union ist also weiter Verlass. Sie macht keine Medienpolitik. Sondern Murks.</p></blockquote>
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		<title>Wenn man keine Bilder hat – einfach mal … MainPlog fragen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 17:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Journalist fürs Fernsehen hat man es echt nicht leicht. Auf der einen Seite hat man zwar die fantastische Möglichkeit – anders als zum Beispiel im Radio – sowohl Bilder als auch Ton an die Menschen zu bringen, um sie zu informieren; auf der anderen Seite kann das aber auch zum Fluch werden, denn wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Journalist fürs Fernsehen hat man es echt nicht leicht. Auf der einen Seite hat man zwar die fantastische Möglichkeit – anders als zum Beispiel im Radio – sowohl Bilder als auch Ton an die Menschen zu bringen, um sie zu informieren; auf der anderen Seite kann das aber auch zum Fluch werden, denn wenn zu einem Text keine entsprechenden Bilder vorliegen, kann man im Fernsehen nicht einfach sagen: „Och, dann lassen wir die Bilder halt weg.“<br />
Zum Glück kann den Topjournalisten beim Bayrischen Rundfunk das kaum passieren. Dort hat man zu fast jedem Satz die passenden Bilder. Glaubt ihr nicht? Hier ist der Beweis:<br />
Nehmen wir (natürlich ganz willkürlich) doch mal folgende Worte aus einer <a title="br-online.de: Glos' Rücktrittsangebot – Was sind seine wahren Gründe?" href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/glos-ruecktrittsangebot-csu-ID1234034084415.xml">Meldung über das Rücktrittsgesuch von Wirtschaftsminister Glos</a>:</p>
<blockquote><p>Mit der Bundeskanzlerin habe er danach telefoniert, um sie über seinen Schritt zu informieren.</p></blockquote>
<p>Als <em>normaler</em> Journalist steht man jetzt erstmal da und denkt: „Mhm, blöde Sache: hab ich ja gar keine Bilder von, wie der Glos da mit der Merkel telefoniert. Was mach ich denn jetzt?“ Beim Bayrischen Rundfunk hat man solche Probleme nicht. Denn dort hat man die Bilder:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/glos_handy.png" alt="glos_handy" title="glos_handy" width="384" height="288" class="alignnone size-full wp-image-1191" /></p>
<p>Was? Es soll unglaubwürdig sein, dass der Bayrische Rundfunk den Wirtschaftsminister genau in dem Moment gefilmt hat, in dem er mit der Kanzlerin telefoniert? Ich denke nicht, denn beim Bayrischen Rundfunk sind exklusive Szenen Alltag.<br />
Weiteres Beispiel: Der Sprecher sagt folgenden Satz:</p>
<blockquote><p>In letzter Zeit war Michael Glos in Kritik geraten, weil er sich während der Finanzkrise zu sehr im Hintergrund gehalten habe.</p></blockquote>
<p>Wiederum würde ein <em>normaler</em> Journalist hier an den Rand der Verzweilung getrieben werden, denn es ist doch nun wirklich fast unmöglich, zu diesen Wörtern immerhin halbwegs passende Bilder zu finden. Und der Bayrische Rundfunk? Der lehnt sich währenddessen entspannt zurück, denn er hat es tatsächlich geschafft zu filmen, wie sehr sich Glos während der Finanzkrise im Hintergrund gehalten hat:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/glos_hintergrund.png" alt="glos_hintergrund" title="glos_hintergrund" width="384" height="288" class="alignnone size-full wp-image-1192" /></p>
<p>Fantastisch, oder? Selbst die Topjournalisten beim Bayrischen Rundfunk schaffen es aber nicht immer, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, wie das folgende Beispiel eindrucksvoll beweist. Erst der gesprochene Text:</p>
<blockquote><p>Es war 16:23 Uhr, da meldeten die ersten Agenturen einen politischen Paukenschlag.</p></blockquote>
<p>Bebildert ist das dann so:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/paukenschlag.png" alt="paukenschlag" title="paukenschlag" width="384" height="288" class="alignnone size-full wp-image-1193" /></p>
<p>Jetzt mal ehrlich: Das Bild hat doch nichts, aber auch gar nichts mit dem Text zu tun. Weil das MainPlog aber bekanntlich ein Dienstleistungsblog für gestresste Fernsehjournalisten ist, bieten wir ganz konkret Hilfe an. Wir waren nämlich dabei, um 16:23 Uhr – und möchten die versammelte Journaille an diesem Ereignis teilhaben lassen. So sah das aus:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/glos_paukenschlag.gif" alt="glos_paukenschlag" title="glos_paukenschlag" width="420" height="600" class="alignnone size-full wp-image-1194" /></p>
<p>So, liebe Journalisten. Wenn fürderhin die Agenturen mal wieder einen Paukenschlag vermelden, wisst ihr Bescheid: Nehmt ihr das hier. Dann habt ihr ein akkurates Bild. Wir sind sogar so nett, das (wie ja so ziemlich alles hier im Blog) unter <a title="Creative Commons Attribution 3.0 Germany" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-Lizenz</a> zu veröffentlichen.<br />
Weiter im Text sagt der Sprecher übrigens folgenden Satz:</p>
<blockquote><p>Doch letztendlich scheint nun Horst Seehofer die Entscheidung in der Hand zu haben, ob er Michael Glos wirklich ziehen lässt.</p></blockquote>
<p>Und ja: Auch dazu haben wir rein zufällig ein passendes Bild parat:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/glos_entscheidung.gif" alt="glos_entscheidung" title="glos_entscheidung" width="420" height="600" class="alignnone size-full wp-image-1195" /></p>
<p>So. Wehe, jetzt kommt noch mal ein Journalist mit nichtssagenden Bildern um die Ecke. Dann ist hier aber was los.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>We Are One</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 20:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(hochgeladen unter CC-Lizenz vom Presidential Inaugural Committee bei Flickr) Welch ein fantastisches Bild: Die Oscar-Preisträger Forest Whitaker und Jamie Foxx sowie Will.I.Am backstage bei den Feiern zur Amtseinführung Bärack Obämmas. Bei Flickr gibts noch mehr davon und im Laufe des Tages kommen wohl noch viele weitere dazu. Beim National Public Radio kann man sich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3477/3206625175_0c678d27fa.jpg" title="Forest Whitaker, Jamie Foxx und Will.I.Am" class="alignnone" width="500" height="349" /><br />
<small>(hochgeladen unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a> vom <a href="http://flickr.com/photos/inauguration/">Presidential Inaugural Committee</a> bei <a href="http://flickr.com/photos/inauguration/3206625175/">Flickr</a>)</small></p>
<p>Welch ein fantastisches Bild: Die Oscar-Preisträger Forest Whitaker und Jamie Foxx sowie Will.I.Am backstage bei den Feiern zur Amtseinführung Bärack Obämmas. <a href="http://flickr.com/photos/inauguration/sets/72157612668525387/">Bei Flickr gibts noch mehr davon</a> und im Laufe des Tages kommen wohl noch viele weitere dazu.<br />
Beim National Public Radio kann man sich den <a href="http://www.npr.org/templates/player/mediaPlayer.html?action=3&#038;t=live1&#038;islist=false">Livestream der Veranstaltung</a> anhören, grade hat zum Beispiel Jamie Foxx Teile von Obamas berühmter Change-is-gonna-come-Rede zitiert – und dabei Obamas Stimme aber mal sowas von gut imitiert. Toller Typ. Tolle Veranstaltung aber allgemein mit vielen Leuten, die ich mal zu den Guten zurechne. Kann man sich ja mal anhören, wenn man ein bisschen 4.-November-Gefühl wieder aufleben lassen möchte.</p>
<p>(Beides, den Hinweis auf die <a href="http://twitter.com/coffeeandtv/status/1128727689">Flickr-Bilder</a> und die <a href="http://twitter.com/coffeeandtv/status/1128692693">NPR-Übertragung</a> via <a href="http://twitter.com/coffeeandtv">Lukas’ Twitteraccount</a>)</p>
<p><small>P.S.: In Deutschland währenddessen was interessantes passiert?</small></p>
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		<title>Nichts verpasst 2008</title>
		<link>http://blog.mainp.de/2008/12/31/nichts-verpasst-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 22:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MainP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus niederrheinischer Tradition gibt es auch dieses Jahr wieder den berühmten MainPlog-Jahresrückblick. Doch auch dieses Jahr können Leute, die das Jahr verschlafen haben, denken, dass sie nichts verpasst haben. Ich meine: klar, habe ich angefangen zu twittern, Obama ist zum neuen Präsidenten der USA gewählt worden und Reich-Ranicki hat den Fernsehpreis abgelehnt. Dann waren da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1097" title="nv2008" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2008/12/nv2008.jpg" alt="nv2008" width="500" height="200" /></p>
<p>Aus niederrheinischer Tradition gibt es <a href="http://blog.mainp.de/2008/01/16/nichts-verpasst/">auch</a> dieses Jahr wieder den berühmten MainPlog-Jahresrückblick. Doch auch dieses Jahr können Leute, die das Jahr verschlafen haben, denken, dass sie nichts verpasst haben.</p>
<p>Ich meine: klar, habe ich angefangen zu <a href="http://twitter.com/mainp">twittern</a>, Obama ist zum neuen Präsidenten der USA gewählt worden und Reich-Ranicki hat den Fernsehpreis abgelehnt. Dann waren da noch Olympia und EM. Aber sonst?</p>
<p>Kommen wir zur Musik: Abgesehen davon, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Queensberry_(Band)">Marmeladensorten</a> jetzt singen dürfen und jeder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Hirte">Mundharmonikaspieler</a> plötzlich auf Platz 1 geht, gab es eigentlich nicht viel Neues. Klar hat <strong><a href="http://blog.mainp.de/2008/09/25/da-entscheidet-man-sich-einmal-ein-album-nicht-zu-kaufen/">Peter Fox</a></strong> sein erstes Soloalbum rausgebracht, <strong><a href="http://blog.mainp.de/2008/05/06/mitnehm/">Clueso</a></strong> hat sich mit seinem neuen Album mal wieder weiterentwickelt und das neue <strong><a href="http://blog.mainp.de/2008/10/13/ich-brauche-urlaub/">Farin-Urlaub</a></strong>-Album habe ich sogar <a href="http://blog.mainp.de/2008/11/19/das-leben-kann-so-schon-sein-und-zwar-jetzt-sofort/">live</a> gesehen. <strong>Die Killers</strong>, <strong><a href="http://blog.mainp.de/2008/06/02/mashup-20/">Coldplay</a></strong>, und <strong><a href="http://blog.mainp.de/2008/12/13/hansel-und-gretel-verirren-sich-im-schauble-wald/">Bloc Party</a></strong> haben sich ebenfalls die Ehre gegeben. DIE Newcomer sollen <strong><a href="http://blog.mainp.de/2008/11/05/hymne/">Kings of Leon</a></strong> sein. Naja.<br />
Was  in Amiland angesagt war, hat DJ Earworm mal wieder zusammengefasst: <object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/XLaZ-8IMtt0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XLaZ-8IMtt0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
(<a href="http://de.youtube.com/watch?v=XLaZ-8IMtt0">Direktbillboard</a>; <a href="http://djearworm.com/united-state-of-pop-2008.htm">MP3-Download</a>; <a href="http://www.facebook.com/video/video.php?v=1081715000455">Video in bester Qualität</a>)</p>
<p>Bei mir war <a href="http://www.lastfm.de/user/mainp/charts?rangetype=year&amp;subtype=artists">das</a> angesagt. Mittlerweile passen sich die anderen Leute in meiner Altersklasse so ein wenig an meinen Geschmack an, sodass ich nicht mehr sagen kann, dass ich total un-mainstreamig bin. Aber immer noch so ein bisschen.</p>
<p>Okay, zusätzlich läuft hier endlich alles so, wie ich es gerne hätte und das Blog ist dank meines Mitschreibers auch wieder ein wenig belebter. Auf meinem kleinen Webspace läuft seit diesem Jahr auch mein schönes <a href="http://mainp.de/lastfm">Last.fm-Statistiktool</a>, bei dem man mit anderen vergleichen kann, wer wie viele Lieder pro Tag hört. Aber sonst?<br />
Guten Rutsch an alle Leser und zufällige Vorbeikommer. Danke für die mittlerweile häufigeren Kommentare <img src='http://blog.mainp.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  So macht Bloggen doch Freude.<br />
2009 kann kommen. So far&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie ist das Wetter in Bombay?</title>
		<link>http://blog.mainp.de/2008/11/27/wie-ist-das-wetter-in-bombay/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 21:18:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich darf leider nicht schreiben, dass jeder weiß, dass die Stadt Bombay nicht existiert. Okay, da ist diese kleine Stadt in New York, aber das indische Bombay heißt seit mittlerweile 13 Jahren Mumbai. MUMBAI nicht Bombay. Auch wenn alle Leute diese Stadt weiterhin unter Bombay kennen, finde ich es nicht in Ordnung dass alle weiterhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-decoration: line-through;"><a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2008/11/tagesschau.jpg"><img class="size-medium wp-image-1026" title="tagesschau" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2008/11/tagesschau.jpg" alt="" width="382" height="216" /></a></span>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Ich darf leider nicht schreiben, dass jeder weiß, dass die Stadt Bombay nicht existiert. Okay, da ist diese kleine Stadt in New York, aber das indische Bombay heißt seit mittlerweile 13 Jahren Mumbai. MUMBAI nicht Bombay. Auch wenn alle Leute diese Stadt weiterhin unter Bombay kennen, finde ich es nicht in Ordnung dass <a href="http://news.google.de/news?hl=de&amp;ned=&amp;q=bombay&amp;btnG=News-Suche">alle</a> weiterhin von Bombay reden.</span></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Pluto ist übrigens ein Planet. Also eigentlich nicht, aber so haben wir es ja alle gelernt. Also kann man es ja wohl auch weiter so sagen oder?</span></p>
<p>Ich wollte nur eben fragen wie das Wetter heute in Bombay so ist.</p>
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