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	<title>MainPlog &#187; Sprache</title>
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	<description>Ich bin ein Eierkopf, sie sind die Eierköpfe, ich bin ein Walross, GRUNZ!</description>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 12:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Euch sind bei Facebook doch sicher mal diese nach unten offenen Kommentarspalten aufgefallen, in denen sich vornehmlich Schülerinnen ohne ersichtlichen Anlass nach recht trivialen Einträgen mit Zeichen und Formulierungen unendlicher Wertschätzung bedenken. Ich bin lange Zeit aus diesen ganzen Herzchen, Kussmündern und Liebesbekundungen nicht schlau geworden, denn im traditionellen Verständnis sind diese Codes engeren Beziehungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Euch sind bei Facebook doch sicher mal diese nach unten offenen Kommentarspalten aufgefallen, in denen sich vornehmlich Schülerinnen ohne ersichtlichen Anlass nach recht trivialen Einträgen mit Zeichen und Formulierungen unendlicher Wertschätzung bedenken. Ich bin lange Zeit aus diesen ganzen Herzchen, Kussmündern und Liebesbekundungen nicht schlau geworden, denn im traditionellen Verständnis sind diese Codes engeren Beziehungen als Freundschaften vorbehaltenen und ich meine mich erinnern zu können, dass es das in dieser Form vor ein paar Jahren – also zu meiner Schulzeit – noch nicht gab. *<br />
Ich glaube aber mittlerweile zu wissen, woran das liegt: Es gibt das soziolinguistische Phänomen, dass Wörter, die die Rolle oder das Ansehen einer Person in der Gesellschaft beschreiben, immer weiter nach unten »durchgereicht« werden. Das bekannteste Beispiel dafür ist sicherlich die Beschreibung einer weiblichen Person: Heute ist »Frau« ein völlig neutraler Begriff für eine weibliche, erwachsene Person. Im Mittelalter dagegen war dafür der Begriff »Weib« üblich, den wir heute eher negativ verstehen. Im Adjektiv »weiblich« zum Beispiel hat sich die neutrale Komponente bis heute erhalten. Eine »Frau« war in der mittelalterlichen Gesellschaft von höherem Stand, wohl nach heutigem Sprachverständnis mit einer »Dame« oder noch höher zu vergleichen. Wer weiß? Vielleicht ist in ein paar hundert Jahren ja die »Frau« negativ konnotiert und wir sprechen – wenn wir beleidigte Gesichter vermeiden wollen – weibliche Personen nur noch mit »Dame« an.<br />
Jedenfalls meine ich zu beobachten, dass Facebook eine ähnliche Entwicklung angestoßen hat. Der zentrale Begriff ist der der »Freundschaft«. Vielfach gab es Kritik daran, dass Facebook jeden Kontakt als »Freund« identifiziert, unabhängig davon, ob es sich tatsächlich um die beste Freundin/den besten Freund handelt – oder um die Cousine der Nachbarin des ehemaligen Klassenkameraden … ihr wisst schon. Ich sehe darin nicht das große Problem, in der Praxis wissen die meisten sehr wohl zwischen Facebook- und »wahren Freunden« (nach traditionellem Verständnis) zu unterscheiden, wenn auch vielleicht nicht so explizit wie <a href="http://saschalobo.com/2010/02/06/die-facebook-fan-falle/" title="Sascha Lobo: Die Facebook-Fan-Falle">Sascha Lobo mit seiner Unterteilung in »Freunde« und »Friends«</a>.<br />
Trotz der impliziten Trennung zwischen Facebook- und »wahren Freunden« erfährt durch die Ausweitung des potenziellen Freundeskreises der Freundschaftsbegriff nach meiner Beobachtung dennoch eine qualitative Abwertung – und so müssen für die Beschreibung und Bekundung einer »wahren Freundschaft« eben höherwertige, vormals ausschließlich intimen Beziehungen vorbehaltene Codes herhalten. Spannend ist jetzt die Frage, ob der inflationäre Gebrauch solcher Liebesschwüre auf Freundschaftsebene zu einer Koexistenz – und damit zu einer kontextabhängigen Verwendung und auf lange Sicht vermutlich zu einer Entzweiung eines einzelnen Begriffs in zwei deutlich voneinander unterschiedene Teilbedeutungen – führen wird, oder ob sich tatsächlich Liebende neue Codes zur Liebesbekundung ausdenken werden. Das Weib-Frau-Dame-Beispiel legt nahe, dass eher neue Codes entwickelt werden, damit die Exklusivität der höherwertigen Ebene auch sprachlich erhalten werden kann. </p>
<p>* Ich muss dazu sagen, dass zu meiner Schulzeit öffentliche oder teilöffentliche Kommunikation noch nicht im heutigen Ausmaß vorhanden war. In die Chatprotokolle meiner Klassenkameraden und die geheimen Briefchen, die während der Schulstunde hin- und hergetauscht wurden, hatte ich aus naheliegenden Gründen keinen Einblick. Mir fehlt also die quantitative Evidenz, meine Beobachtung historiolinguistisch zu untermauern.</p>
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		<title>Der MainPlog wundert sich über das Artikelschwäche von die Heise</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 20:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manche Menschen denken ja, es hieße „der Blog“. Klingt komisch, ist aber so. Nicht immer ist der Fall das Genus jedoch so offensichtlich falsch. DeNIC, die Vergabestelle für .de-Domains zum Beispiel heißt ja eigentlich DeNIC eG. Das „G“ steht für „Genossenschaft“, weshalb es folgerichtig die DeNIC eG heißt. Faulheit regiert – und so fiel der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Menschen denken ja, es hieße „der Blog“. Klingt komisch, ist aber so. Nicht immer ist <del>der Fall</del> <ins>das Genus</ins> jedoch so offensichtlich falsch. <a href="http://www.denic.de/de/index.html">DeNIC</a>, die Vergabestelle für .de-Domains zum Beispiel heißt ja eigentlich <em>DeNIC eG</em>. Das „G“ steht für „Genossenschaft“, weshalb es folgerichtig <strong>die</strong> <em>DeNIC eG</em> heißt. Faulheit regiert – und so fiel der <em>eG</em>-Zusatz schon bald in der Umgangssprache weg, der weibliche Artikel dagegen blieb meistens bestehen.</p>
<p>Eine Ausnahme bildet heise.de, wo die Schreiberlinge durchaus nachvollziehbar „das DeNIC“ verwenden, weil das „C“ für „Center“ steht; so geschehen auch beim <a title="heise.de: Gericht: Kein Anspruch auf Domain mit zwei Buchstaben" href="http://www.heise.de/newsticker/Gericht-Kein-Anspruch-auf-Domain-mit-zwei-Buchstaben--/meldung/132317">heutigen Artikel über die Rechtsstreitigkeiten um die Vergabe einer .de-Domain mit nur zwei Buchstaben</a>.<br />
Wenn man sich aber ganz bewusst (da mit einem schlagenden Argument) gegen den Konsens stellt, dann sollte das doch wenigstens konsequent geschehen und nicht so ein Murks fabriziert werden:</p>
<blockquote><p>Das DeNIC dürfe, so das Landgericht, &#8220;ihr unternehmerisches Verhalten so ausgestalten&#8221;, wie sie es für wirtschaftlich sinnvoll halte, solange die beschränkende Maßnahme objektiv sachgemäß und angemessen sei. Und genau dies sei hier der Fall, denn die Weigerung der DENIC ergebe objektiv gesehen Sinn, um einer größeren Zahl von Interessenten eine Registrierung zu ermöglichen.</p></blockquote>
<p><strong>Nachtrag, 12.02.:</strong> Ursprünglich stand das „G“ mal für „Gemeinschaft“. Zumindest, wenn man mir vertraut. Sollte man natürlich nicht – und „<a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy">surfguard</a>“ hat das auch nicht gemacht. Danke für die Verbesserung.</p>
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		<title>Wenn man keine Bilder hat – einfach mal … MainPlog fragen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 17:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundeskanzlerin Angela Merkel]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Journalist fürs Fernsehen hat man es echt nicht leicht. Auf der einen Seite hat man zwar die fantastische Möglichkeit – anders als zum Beispiel im Radio – sowohl Bilder als auch Ton an die Menschen zu bringen, um sie zu informieren; auf der anderen Seite kann das aber auch zum Fluch werden, denn wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Journalist fürs Fernsehen hat man es echt nicht leicht. Auf der einen Seite hat man zwar die fantastische Möglichkeit – anders als zum Beispiel im Radio – sowohl Bilder als auch Ton an die Menschen zu bringen, um sie zu informieren; auf der anderen Seite kann das aber auch zum Fluch werden, denn wenn zu einem Text keine entsprechenden Bilder vorliegen, kann man im Fernsehen nicht einfach sagen: „Och, dann lassen wir die Bilder halt weg.“<br />
Zum Glück kann den Topjournalisten beim Bayrischen Rundfunk das kaum passieren. Dort hat man zu fast jedem Satz die passenden Bilder. Glaubt ihr nicht? Hier ist der Beweis:<br />
Nehmen wir (natürlich ganz willkürlich) doch mal folgende Worte aus einer <a title="br-online.de: Glos' Rücktrittsangebot – Was sind seine wahren Gründe?" href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/glos-ruecktrittsangebot-csu-ID1234034084415.xml">Meldung über das Rücktrittsgesuch von Wirtschaftsminister Glos</a>:</p>
<blockquote><p>Mit der Bundeskanzlerin habe er danach telefoniert, um sie über seinen Schritt zu informieren.</p></blockquote>
<p>Als <em>normaler</em> Journalist steht man jetzt erstmal da und denkt: „Mhm, blöde Sache: hab ich ja gar keine Bilder von, wie der Glos da mit der Merkel telefoniert. Was mach ich denn jetzt?“ Beim Bayrischen Rundfunk hat man solche Probleme nicht. Denn dort hat man die Bilder:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/glos_handy.png" alt="glos_handy" title="glos_handy" width="384" height="288" class="alignnone size-full wp-image-1191" /></p>
<p>Was? Es soll unglaubwürdig sein, dass der Bayrische Rundfunk den Wirtschaftsminister genau in dem Moment gefilmt hat, in dem er mit der Kanzlerin telefoniert? Ich denke nicht, denn beim Bayrischen Rundfunk sind exklusive Szenen Alltag.<br />
Weiteres Beispiel: Der Sprecher sagt folgenden Satz:</p>
<blockquote><p>In letzter Zeit war Michael Glos in Kritik geraten, weil er sich während der Finanzkrise zu sehr im Hintergrund gehalten habe.</p></blockquote>
<p>Wiederum würde ein <em>normaler</em> Journalist hier an den Rand der Verzweilung getrieben werden, denn es ist doch nun wirklich fast unmöglich, zu diesen Wörtern immerhin halbwegs passende Bilder zu finden. Und der Bayrische Rundfunk? Der lehnt sich währenddessen entspannt zurück, denn er hat es tatsächlich geschafft zu filmen, wie sehr sich Glos während der Finanzkrise im Hintergrund gehalten hat:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/glos_hintergrund.png" alt="glos_hintergrund" title="glos_hintergrund" width="384" height="288" class="alignnone size-full wp-image-1192" /></p>
<p>Fantastisch, oder? Selbst die Topjournalisten beim Bayrischen Rundfunk schaffen es aber nicht immer, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, wie das folgende Beispiel eindrucksvoll beweist. Erst der gesprochene Text:</p>
<blockquote><p>Es war 16:23 Uhr, da meldeten die ersten Agenturen einen politischen Paukenschlag.</p></blockquote>
<p>Bebildert ist das dann so:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/paukenschlag.png" alt="paukenschlag" title="paukenschlag" width="384" height="288" class="alignnone size-full wp-image-1193" /></p>
<p>Jetzt mal ehrlich: Das Bild hat doch nichts, aber auch gar nichts mit dem Text zu tun. Weil das MainPlog aber bekanntlich ein Dienstleistungsblog für gestresste Fernsehjournalisten ist, bieten wir ganz konkret Hilfe an. Wir waren nämlich dabei, um 16:23 Uhr – und möchten die versammelte Journaille an diesem Ereignis teilhaben lassen. So sah das aus:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/glos_paukenschlag.gif" alt="glos_paukenschlag" title="glos_paukenschlag" width="420" height="600" class="alignnone size-full wp-image-1194" /></p>
<p>So, liebe Journalisten. Wenn fürderhin die Agenturen mal wieder einen Paukenschlag vermelden, wisst ihr Bescheid: Nehmt ihr das hier. Dann habt ihr ein akkurates Bild. Wir sind sogar so nett, das (wie ja so ziemlich alles hier im Blog) unter <a title="Creative Commons Attribution 3.0 Germany" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-Lizenz</a> zu veröffentlichen.<br />
Weiter im Text sagt der Sprecher übrigens folgenden Satz:</p>
<blockquote><p>Doch letztendlich scheint nun Horst Seehofer die Entscheidung in der Hand zu haben, ob er Michael Glos wirklich ziehen lässt.</p></blockquote>
<p>Und ja: Auch dazu haben wir rein zufällig ein passendes Bild parat:<br />
<img src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2009/02/glos_entscheidung.gif" alt="glos_entscheidung" title="glos_entscheidung" width="420" height="600" class="alignnone size-full wp-image-1195" /></p>
<p>So. Wehe, jetzt kommt noch mal ein Journalist mit nichtssagenden Bildern um die Ecke. Dann ist hier aber was los.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Physikmatiker gesucht</title>
		<link>http://blog.mainp.de/2009/01/26/physikmatiker-gesucht/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 22:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kann mir jemand mit ein wenig Ahnung von so komischen Dingen wie Beschleunigung, Reibung und Winkel mal vorrechnen, welche Bedingungen für die Herstellung folgenden Sachverhalts gegeben sein müssen? (direkt zum YouTube-Video) Nachdem ihr aus dem Rechnen herausgekommen seid, dürft ihr noch kurz zum Mitteldeutschen Rundfunk klicken und euch dort ein Video ähnlichen Inhalts anschauen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann mir jemand mit ein wenig Ahnung von so komischen Dingen wie Beschleunigung, Reibung und Winkel mal vorrechnen, welche Bedingungen für die Herstellung folgenden Sachverhalts gegeben sein müssen?<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sA0zhqF0qHg&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sA0zhqF0qHg&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
(<a title="YouTube: Auto in Kirche" href="http://de.youtube.com/watch?v=sA0zhqF0qHg">direkt zum YouTube-Video</a>)</p>
<p>Nachdem ihr aus dem Rechnen herausgekommen seid, dürft ihr noch kurz <a title="MDR.de: Auto fliegt in Kirchendach" href="http://www.mdr.de/nachrichten/6080308.html">zum Mitteldeutschen Rundfunk klicken</a> und euch dort ein Video ähnlichen Inhalts anschauen. Das aber nicht, weil dort neue Erkenntnisse zu erlangen wären, sondern, weil es der Sprecher (besonders im letzten Drittel) schafft, keinen einzigen Wortwitz, den knallharte „Journalisten“ in einer solchen Situation zu bringen pflegen, auszulassen. Obwohl, einen weiteren hat er wohl tatsächlich vergessen, aber wofür gibts denn die Kommentare bei YouTube? Dort lese ich <a title="YouTube: Kommentar zu „Wunder von Limbach-Oberfrohna“" href="http://de.youtube.com/watch?v=rtAWNPB1M7A#tY0BMFd2rjc">unter einem weiteren Video</a> der Situation:</p>
<blockquote><p>Der hat wohl Märtyrer mit Mehrtürer verwechselt!</p></blockquote>
<p>(<a title="Twitter: Statusmeldung von Malte Welding" href="http://twitter.com/maltewelding/status/1149023615">ursprünglich via @maltewelding</a>)</p>
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		<title>Google &#8211; Meister der guten News-Unterhaltung</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 00:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MainP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr gute Unterhaltung von Google News gibt es hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1087 alignnone" title="unterhaltung" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2008/12/unterhaltung.jpg" alt="unterhaltung" width="419" height="740" /><br />
Mehr gute Unterhaltung von Google News gibt es <a href="http://news.google.de/?topic=e">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schon mal vorab</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 21:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich schon weiß, was der Chef trotz eines eindringlichen Bekehrungsversuchs meinerseits gleich veröffentlichen wird, bin ich mal so frei, kurz von tagesschau.de zu zitieren: Der Name Bombay stammt aus der britischen Kolonialzeit und wurde 1995 im Rahmen der Renationalisierung offiziell in die Originalsprache Mumbai umbenannt. Im Deutschen und Englischen ist der Name Bombay eingeführt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich schon weiß, was der Chef trotz eines eindringlichen Bekehrungsversuchs meinerseits gleich veröffentlichen wird, bin ich mal so frei, kurz von tagesschau.de zu zitieren:</p>
<blockquote><p><a title="tagesschau.de: Bombay: Hotel &quot;Trident Oberoi&quot; weiterhin umkämpft" href="http://www.tagesschau.de/ausland/bombay138.html">Der Name Bombay stammt aus der britischen Kolonialzeit und wurde 1995 im Rahmen der Renationalisierung offiziell in die Originalsprache Mumbai umbenannt. Im Deutschen und Englischen ist der Name Bombay eingeführt. Tagesschau und tagesschau.de haben deshalb entschieden, die Bezeichnung Bombay weiterzuverwenden.</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Arvid Bell – Sprachkünstler mit glänzender Zukunft</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 11:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arvid Bell ist 24 Jahre alt und hat gestern auf der Bundesdeligiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen eine überzeugende Berwerbungsrede um einen Sitz im Parteirat gehalten. Er ist dann auch gleich mit den viertmeisten Stimmen gewählt worden und hat damit unter anderem Fritz Kuhn um einen Sitz im Parteirat gebracht. Lukas, der die Rede live in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Website von Arvid Bell" href="http://greens.org/~arvid/doku.php?id=start">Arvid Bell</a> ist 24 Jahre alt und hat gestern auf der <a title="gruene.de: Bundesdeligiertenkonferenz 2008" href="http://www.gruene.de/cms/default/rubrik/14/14724.bdk_2008_erfurt.htm">Bundesdeligiertenkonferenz</a> von <a title="Bündnis 90/Die Grünen" href="http://gruene.de">Bündnis 90/Die Grünen</a> eine überzeugende Berwerbungsrede um einen Sitz im <a title="gruene.de: Parteirat" href="http://www.gruene.de/cms/partei/rubrik/0/184.parteirat.htm">Parteirat</a> gehalten. Er ist dann auch gleich mit den viertmeisten Stimmen gewählt worden und hat damit unter anderem <a title="Website von Fritz Kuhn" href="http://fritz-kuhn.de/">Fritz Kuhn</a> um einen Sitz im Parteirat gebracht. <a title="Coffee &amp; TV" href="http://coffeeandtv.de">Lukas</a>, der die Rede <a title="Coffee &amp; TV: Unter Grünen: Liveblog Samstag" href="http://www.coffeeandtv.de/2008/11/15/unter-grunen-liveblog-samstag/">live in Erfurt</a> miterlebt hat, sieht für Arvid Bell gleich einen <a title="Twitter: Statusnachricht von @coffeeandtv" href="http://twitter.com/coffeeandtv/status/1008095167">Posten als Bundeskanzler</a> vor; ich gehe nicht ganz so weit und behaupte, dass dem jungen Mann zumindest eine große Karriere als Stimmenimitator in Aussicht gestellt werden kann, wie man etwa ab Minute 4 erkennen kann:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/l609HbxbR6c&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/l609HbxbR6c&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
(<a title="YouTube: Arvid Bell BDK 2008" href="http://www.youtube.com/watch?v=l609HbxbR6c">direkt zum YouTube-Video</a>)</p>
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		<title>Kohlen? Kartoffeln? Kaczynski!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 16:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen wunderbaren Seitenhieb auf den Sommerlochaufreger des Jahres 2006 liefert heute RBB-Korrespondent Thomas Rautenberg auf tagesschau.de. Polens Präsident Lech Kaczyński, so Rautenberg, habe nach einem Telefonat mit dem künftigen US-Präsidenten Barack Obama fälschlicherweise behauptet, eine Einigung bezüglich des Baus eines Raketenschildes erzielt zu haben. Nun solle der polnische Außenminister die Angelegenheit richtig stellen. Im Anreißer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen wunderbaren Seitenhieb auf den <a title="sueddeutsche.de: &quot;Polens neue Kartoffel&quot; – Viel Lärm um wenig" href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/985/79906/">Sommerlochaufreger</a> <a title="taz.de: die wahrheit: Polens neue Kartoffel" href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;dig=2006/06/26/a0248">des Jahres 2006</a> liefert heute RBB-Korrespondent Thomas Rautenberg auf <a title="tagesschau.de" href="http://tagesschau.de">tagesschau.de</a>. Polens Präsident <a title="Wikipedia: Lech Kaczynski" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lech_Kaczynski">Lech Kaczyński</a>, so Rautenberg, habe nach einem Telefonat mit dem künftigen US-Präsidenten Barack Obama fälschlicherweise behauptet, eine Einigung bezüglich des Baus eines Raketenschildes erzielt zu haben. Nun solle der polnische Außenminister die Angelegenheit richtig stellen. Im Anreißer <a title="tagesschau.de: Polen entschuldigt sich für Aussagen zum Raketenschild" href="http://www.tagesschau.de/ausland/raketenschild106.html">schreibt Rautenberg</a> deshalb:</p>
<blockquote><p>Außenminister Sikorski muss nun die Kartoffeln aus dem Feuer holen.</p></blockquote>
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		<title>Zielgruppengerecht</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 22:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ZDF hat – mit Ausnahme einiger dritter Programme – das älteste Publikum aller Fernsehsender. Der Vorteil daran ist, dass das Zweite kaum Probleme mit einer Abwanderung seiner potentiellen Zuschauer ins Internet hat und sich seiner Quoten zumindest für die nächsten 20 Jahre sicher sein kann. Danach wird es schwierig, weil bis dahin auch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ZDF hat – mit Ausnahme einiger dritter Programme – <a title="Tagesspiegel: Alt, älter, ARD" href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Medien-Fernsehen-Medien-Zuschauer;art290,2321785">das älteste Publikum aller Fernsehsender</a>. Der Vorteil daran ist, dass das Zweite kaum Probleme mit einer Abwanderung seiner potentiellen Zuschauer ins Internet hat und sich seiner Quoten zumindest für die nächsten 20 Jahre sicher sein kann. Danach wird es schwierig, weil bis dahin auch der letzte ZDF-affine Zuschauer entweder tot oder taub sein wird. Wobei Taubheit ja bei so manchem ZDF-Format auch ein Vorteil ist, aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Wo war ich? Ach ja: Der Nachteil alter Zuschauer ist für die Mainzer, dass es schwierig sein dürfte, in der immer noch andauernden Diskussion um die Aktivitäten der Öffentlich-Rechtlichen im Internet mit vorhandener oder zukünftig einsetzender Nachfrage seitens der Besucher nach viel Inhalt auf <a title="zdf.de – Startseite" href="http://zdf.de">zdf.de</a> zu argumentieren.</p>
<p>Das hält die Verantwortlichen aber nicht davon ab, jedem einzelnen Nutzer durch den geschickten Einsatz entsprechender Schlagwörter eine Wohlfühl-Atmosphäre zu bieten, die er so bei ähnlich gearteten Angeboten wohl kaum vorfinden wird. Picken wir – rein zufällig – einmal eine Bildergalerie mit Fotos der Sängerin P!nk heraus, die die <a title="ZDF-Mediathek" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true">ZDF-Mediathek</a> anlässlich ihres Auftritts in der Altherrenwitzesendung „Wetten, dass..?“ veröffentlichte:</p>
<p><a href="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2008/11/zdf.png"><img class="alignnone size-full wp-image-971" title="zdf" src="http://blog.mainp.de/wp-content/uploads/2008/11/zdf.png" alt="" width="500" height="380" /></a></p>
<p>Diese besonders dreiste Form der zielgruppenorientierten Suchmaschinenoptimierung sollte man dem ZDF aber nicht allzu übel nehmen – immerhin könnte man es auch als humoristisch gemeinten Hinweis der ZDF-Redaktion auf die physische Konstitution der Bebilderten verstehen. Wobei das abwegig ist, denn Humorverständnis ist auf dem Lerchenberg bekanntlich nicht bekannt.</p>
<p>Ebenfalls ganz und gar aus der Luft gegriffen ist die Interpretation, es handle sich um eine interne Anweisung, deren Entfernen nur vergessen wurde – denn warum sollte das moderne ZDF im noch moderneren Web etwas veraltetes veröffentlichen?</p>
<p>(Anscheinend ist dem ZDF so etwas wie Direktverlinkenkönnen übrigens noch nicht zu Ohren gekommen. Ist ja auch ein schwieriges Wort. Und schwierige Wörter können mit Hörgeräten nur schwierig verstanden werden. Statt Permalinks setzt man dort lieber auf Flash. Soll wohl als Bekenntnis zu Technologien verstanden werden, die im letzten Jahrtausend das Nonplusultra waren. Morgen führt das ZDF Frames ein.)</p>
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		<title>BVzWuWdaHl n.e.V. – meine Beitrittserklärung</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 15:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wörter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne vorherige Korrespondenz mit dem Hausherren habe ich mich entschlossen, einem duften Bloggerverein beizutreten, den Finja ins Leben gerufen hat. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie leicht es ist, mit selten gebrauchten Wörtern ungewollt Irritationen hervorzurufen und rufe heraus: Das muss nicht sein. Tretet auch ihr diesem tollen Verein bei und sorgt dafür, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne vorherige Korrespondenz mit dem Hausherren habe ich mich entschlossen, einem duften Bloggerverein beizutreten, den <a title="Mockingbird" href="http://www.finjablog.de/">Finja</a> ins Leben gerufen hat. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie leicht es ist, mit selten gebrauchten Wörtern ungewollt Irritationen hervorzurufen und rufe heraus: Das muss nicht sein. Tretet auch ihr diesem tollen Verein bei und sorgt dafür, dass ich fürderhin gefahrlos schöne Buchstabenkombinationen zu Papier und über die Lippen bringen darf. Vielen Dank.</p>
<p>Weitere Informationen findet ihr <a title="BVzWuWdaHl n.e.V.- Gründung!" href="http://www.finjablog.de/?p=1419">ebendort</a>.</p>
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